Dr. Neela Enke

Neela EnkeIch bin Coach, Mediatorin und promovierte Biologin. Kindheit und Jugend habe ich in Berlin verbracht. Mein Studium der Biologie absolvierte ich in Marburg an der Lahn, wo ich auch einige Semester VWL studiert habe. Promoviert habe ich an der Freien Universität Berlin. Ich habe 10 Jahre verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, war im Lehrbetrieb, der Projektkoordinierung und Nachwuchsförderung eingebunden. Ich habe an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen in Deutschland, Frankreich, Kroatien, Schottland und Tschechien gearbeitet und geforscht.
Mit einem Schwerpunkt in der systemischen Arbeit benutze ich als Coach, Mediatorin und Trainerin ein breites methodisches Spektrum, das ich durch Weiterbildungen ständig ausbaue.
Ich bin u.a. als Vorstandsmitglied im Coachingnetz Wissenschaft tätig. Ich engagiere mich aktiv im Fachverband Gender_Diversity,  im Bundesverband Mediation sowie im  ProFiL-Netzwerkverein (Professionalisierung für Frauen in Forschung & Lehre).

Wie kommt eine promovierte Botanikerin zum Coaching? Ich liebe die Erforschung meines natürlichen Umfeldes und die immer komplexer werdenden Arbeitsstrukturen haben mich zunehmend aufgehalten, dieser Passion nachzugehen. Coaching hat mir ermöglicht, mich auf Herausforderungen und Aufgaben zu konzentrieren, die mir Spaß machen und in meinem Interesse liegen. Dies gibt mir Zeit und Leichtigkeit, die Dinge zu tun, die mir am Herzen liegen. Nun möchte ich andere Menschen, nicht nur WissenschaftlerInnen, dabei unterstützen, dies für sich selbst zu ermöglichen.

Julia Baumeister

Julia Baumeister ist diplomierte Opernsängerin, Gesangspädagogin und staatlich geprüfte Logopädin. Nach dem Abschluss an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ konnte die gebürtige Berlinerin einige Jahre als freischaffende Sängerin auf Opernbühne und Konzertpodium Bühnenerfahrungen sammeln, bevor sie an der Charité Berlin die Ausbildung zur Logopädin begann und sehr erfolgreich abschloss. Seitdem arbeitet sie in der logopädischen Praxis Dahlem mit dem Schwerpunkt Stimmrehabilitation und Stimmtherapie. Neben den Aufgaben in der Praxis ist sie als Stimmcoach für Sprech- und Gesangstimme tätig und führt Seminare Selbstpräsentation in der Wissenschaft durch. Fortbildungen erweiterten ihr Fachwissen schon innerhalb der Ausbildung in Richtung Lernmethodik und -psychologie, Konzentrationstraining und Methoden des Stimmtrainings.

Warum Stimmcoaching? Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit der menschlichen Stimme, sang im Kinderchor und begann schon als Schülerin auch andere zu unterrichten. Während des Studiums geriet der pädagogische Aspekt des Singens zunächst in den Hintergrund, da die Selbstpräsentation und das Kennenlernen der eigenen Stimme den meisten Raum einnahm. In der Ausübung des Berufes wurde mir zunehmend klar, welchen Belastungen unsere Stimme alltäglich ausgesetzt ist. Nur sehr wenige Menschen finden den Weg zu einer/einem Sprechtrainer*in, obwohl sehr viele Berufe auf eine gesunde und auch überzeugende Sprechstimme angewiesen sind (Wissenschaftler*innen, Lehrer*innen, Anwält*innen, Politiker*innen…). Die Stimme ist ein Aushängeschild unserer Persönlichkeit und – richtig eingesetzt – ein wunderbares und vielschichtiges Organ. Training der Sprech- oder Singstimme erfolgt meist klar getrennt: Rein funktional oder auf sehr persönlicher Ebene. Ich glaube nicht an diese künstliche Trennung von Funktion und Emotion und möchte den Klienten*innen einen Stimmgebrauch nahebringen, der ihre Persönlichkeit mit möglichst vielen Facetten widerspiegelt und dabei auf einem soliden Wissen über Stimme und Körperfunktionen basiert. Ich habe immer wieder erlebt, dass Stimmtraining in all seinen Facetten eine enorme Bereicherung für meine Klienten*innen darstellt und der Spaß an der eigenen Stimme wiederentdeckt wird.

Dr. Síofra McSherry

Síofra McSherry has a PhD in American Studies from the Freie Universität Berlin. She graduated from Oxford University with a first in English and completed her MA at University College London. She has worked as a researcher and lecturer in Germany and the UK, with extensive experience delivering lectures, talks, seminars, and workshops to international audiences. She has participated in leadership training programmes through the Fulbright Commission UK and the Getty Centre in Los Angeles. Her international experience includes organizing conferences and events, managing research projects, and writing grant applications. Dr. McSherry completed a counselling qualification at the University of London and has a broad range of experience in peer-to-peer counselling and coaching. Her writing has appeared in international venues including The Salt Book of Younger Poets and Poetry Wales.

My approach to training and coaching has been shaped by my experiences in counselling and peer mentoring. These have helped me identify my own needs and values, and as a result, I have been better able to make satisfying personal and professional choices. This has led to greater freedom and meaning in everyday life. In my workshops I aim to support others in this process, helping participants get to know themselves better, develop their own voice and confidence though their interactions with the group, and begin to make choices more in line with their fundamental values.

Dr. Jonas Zimmermann

Jonas Zimmermann ist Coach und promovierter Biologe. Als Leiter des Molekularlabors per procurationem am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin-Dahlem (FU Berlin) war er für die Planung und Durchführung von Forschungsprojekten sowie die Anleitung des Personals mitverantwortlich. Derzeit koordiniert Jonas Zimmermann ein Forschungsprojekt zur Erfassung der Gewässergüte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin. In diesem Rahmen betreut er auch Nachwuchswissenschaftler. Seit einer Coaching-Ausbildung im Jahr 2011 (Coaching-Spirale, Berlin; Ausbildung zertifiziert durch den Deutschen Coaching Verband DCV) arbeitet Jonas Zimmermann auch als Coach und Moderator.

Mein Weg zum Coaching? Schon seit frühester Kindheit hatte ich den Traum Biologe zu werden. Als ich dann im Zivildienst als Einzel- und Gruppenbetreuer in der Behinderteneinrichtung Camphill Alt-Schönow in Berlin arbeitete, wurde mir klar, wie wichtig mir auch die Arbeit mit Menschen in allen Lebenslagen ist. Diese Arbeit begeisterte mich so sehr, dass ich nach dem Zivildienst noch zwei Jahre dabei blieb. Das folgende Biologiestudium war die fast vollständige Erfüllung des oben genannten Traums, ausgelöst aber durch den (selbstgesetzten) Leistungsdruck, stieß ich immer wieder an Grenzen. Dieser Druck und die oft prekären Verhältnisse an universitären Einrichtungen ließen mich fast den Spaß an meiner Passion verlieren. Coaching bot mir Wege und Möglichkeiten, trotz dieser Herausforderungen wieder mit Lust zu forschen und mich dabei zu entfalten. Diese Erfahrung möchte ich gerne auch anderen ermöglichen und eine Forschungskultur fördern, in der individuellen Fähigkeiten mehr Raum zugestanden wird.